Tipps zum Kochen mit Feuer und Gusseisen

10/07/2025

Was macht das Beisammensein am Feuer mit Freunden oder Familie noch besser? Das Kochen deiner Lieblingsgerichte über dem offenen Feuer und das gemeinsame Genießen eines hausgemachten Mahls.

Beim Kochen über offenem Feuer ist es schwer, die Temperatur genau zu kontrollieren. Aber du hast noch immer die Kontrolle über viele andere Elemente, um ein großartiges Essen zuzubereiten. Die folgenden Tipps helfen dir, das Kochen mit Feuer und Gusseisen zu meistern – ob beim Steakbraten oder Frühstückmachen am Lieblingscampingplatz.

Auf einem Bett aus Glut kochen Für gleichmäßige Hitze beim Kochen mit Gusseisen brauchst du ein Glutbett. Entzünde ein Feuer in deiner Feuerschale und lasse 4 bis 6 mittelgroße Holzscheite herunterbrennen. So entsteht eine heiße Basis, die deine Gusseisen-Grillplatte, den Rost oder den Wok gleichmäßig erhitzt. Du kannst weiterhin kleine Holzstücke hinzufügen, um die Flamme am Leben zu halten – achte aber auf die Höhe. Flammen, die höher als ein paar Zentimeter sind, sind meist zu heiß zum Kochen.

Vorheizen ist entscheidend Gusseisen muss vorgeheizt werden – genau wie eine Pfanne auf dem Herd. Während das Feuer zur Glut abbrennt, setze die Kochplatte sicher auf die Feuerschale und lege das Gusseisen darauf. Lass es 5 bis 10 Minuten aufheizen. Ein Infrarotthermometer hilft, die genaue Temperatur zu messen.

Feuerfeste Handschuhe benutzen Beim Kochen mit Feuer wird es heiß – und zwar richtig heiß. Hitzebeständige Handschuhe schützen deine Hände beim Aufbau oder beim Nachlegen von Holz.

Achte auf Wärmezonen Das Zentrum der Feuerschale – also die Glut – ist am heißesten. Deshalb wird auch die Mitte deiner Gusseisenplatte am stärksten erhitzt. Nutze das aus: Gemüse zuerst zubereiten und dann an den Rand schieben, damit es warm bleibt. In der Mitte bleibt Platz für Fleisch – perfekt zum Anbraten oder Grillen.

Butter oder Öl? Auch wenn gut eingebranntes Gusseisen antihaftend ist, brauchst du manchmal Fett. Achte auf den Rauchpunkt: Butter hat einen niedrigen Rauchpunkt (ca. 150 °C) und ist besser bei niedriger Hitze. Öle wie Raps-, Oliven-, Pflanzen-, Kokos- oder Avocadoöl vertragen höhere Temperaturen.

Keine Angst vor Röstaromen Das Besondere an Gusseisen ist der Geschmack – dank Röstaromen. Diese entstehen durch starkes Erhitzen, gehen über die Karamellisierung hinaus, sind aber nicht verbrannt. Wenn du neu im Gusseisenkochen bist, erschrecke nicht: Schwarze Stellen sind Geschmacksträger.

Was lässt sich mit Gusseisen zubereiten? Fast alles! Gusseisen eignet sich ideal zum Braten von Fleisch, Burgern, Speck, Würstchen, Paprika, Zwiebeln und Zucchini. Auch Frühstückslieblinge wie Pfannkuchen, French Toast, Eier, Rösti und Würstchen sind bestens geeignet.

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